Waldsassen. 39 km-Teilstück des SuedOstLinks an Waldsassener Bauunternehmen vergeben.
Die Freude in der gesamten Unternehmensgruppe Kassecker ist riesig: Mit dem Bau eines 39 km langen Teilstücks der Gleichstromtrasse SuedOstLink hat das Waldsassener Bauunternehmen nicht nur umsatzgemessen einen der größten Aufträge der Firmengeschichte in der Tasche. Vielmehr stärkt Kassecker seine strategische Ausrichtung: Passend zum Slogan der Unternehmensgruppe „Wir bauen für die Zukunft. Gemeinsam“ leistet Kassecker mit dem aktuellen Auftrag des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz Transmission GmbH einen bedeutenden Beitrag zur Realisierung der Energiewende.
Strategische Ausrichtung als Weichensteller
Kassecker-Geschäftsführer Tobias Bauernfeind sieht darin eine Bestätigung, mittelfristig die richtigen Schwerpunkte gesetzt zu haben. Bereits Jahre vor der aktuellen Energiewende-Debatte war Kassecker mit dem Bau von Nah- und Fernwärmeleitungen befasst und ist deshalb für den jetzt anstehenden Ausbau der Wärmenetze hervorragend aufgestellt. Genauso beschäftigt man sich bei Kassecker auch mit zukunftsweisenden Projekten der Energieerzeugung und –speicherung: Derzeit saniert Kassecker beispielsweise das Pumpspeicherkraftwerk Waldeck und hat kürzlich einen Energiepark, in dem grüner Wasserstoff im großen Stil hergestellt und gespeichert wird, fertiggestellt. Bauernfeind möchte zugleich aber auch die Tragweite für die Zukunft der mittlerweile rund 850 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe betont wissen: „Kassecker hat sich bei vielen Versorgungsunternehmen als Partner für die Energiewende positioniert. Der Auftrag von 50Hertz ist ein weiterer, bedeutungsvoller Schritt in diese Richtung.“
Zweieinhalb Jahre Bauzeit
SuedOstLink Abschnitt A1 Los 2, so die Losbezeichnung, ist Teil des SuedOstLinks, einer Höchstspannung-Gleichstromtrasse, die von Sachsen-Anhalt bis zum ehemaligen Kraftwerksstandort Isar bei Landshut führt (siehe Info-Kasten). Der Kassecker Tief- und Rohrleitungsbau übernimmt auf dem rund 39 km langen Teilstück zwischen Halle a. d. Saale und Magdeburg sämtliche Erd- und Kabelschutzrohrarbeiten. Neben umfangreichen Erdbewegungen zum Erstellen der Muffengruben und Leitungsgräben, kommt für die Querung von Straßen, Gewässern und Biotopen auch Bohrtechnik zum Einsatz. Das Errichten und der anschließende Rückbau von Zuwegungen, Logistik- und Transportflächen sind ebenso Teil des Auftrags, der sich über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Jahren von voraussichtlich April 2025 bis Ende 2027 erstreckt.
Mit interner Expertise an Großem bauen
In zwei Monaten fällt der Startschuss für den Auftrag im Namen der Energiewende. Die Kassecker-internen Vorbereitungen laufen bereits, das Waldsassener Bauunternehmen sieht sich gut gerüstet. Nicht zuletzt wegen seiner umfangreichen Erfahrungen und der gut ausgebildeten Fachkräfte in den eigenen Reihen: „Wir sind selbst bei hoch anspruchsvollen Aufträgen in der Lage, die nötige Expertise intern abzubilden“, bekräftigt Sebastian Weiß, technischer Bereichsleiter des Kassecker Tief- und Rohrleitungsbaus. Wenn die Expertise – wie hier beim SuedOstLink – auch noch beiträgt, die Energiewende mitzugestalten, darf man gerne etwas genauer lauschen, dann hört man ihn raus: den Stolz, gemeinsam an etwas Großem, der (Energie-)Zukunft, zu bauen.
Mehr Informationen auf der Website von 50Hertz